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Amputation fetisch
Erstellt: 04.11.2006 / 09:46Editiert: 04.11.2006 / 09:46 von leonora
 
Re: aufgeilen?
[re: SSBBWfan]
Dass Du Dir das von vornherein her wünschst, ist schon ganz schön krank.... Die Vergleiche alle, na danke. Man wünscht sich doch nicht von vornherein eine lispelnde Partnerin, so ein Unsinn. Und die Lispelnde geht vielleicht zur Sprachtherapie, um ihr Lispeln wegzukriegen (Zunge muss beim "s"-Sprechen immer an der unteren Zahnreihe bleiben, das übt man dort)..



Hehe, der, der ne Amputation hinter sich hat, sucht sich ganz sicher nicht nen Kranken raus, der den "Amputationsfetisch" hat, er möchte ne ganz normale Partnerschaft....



 
Ob du einen Engel oder Teufel küsst, ist unwichtig, solange es Liebe ist!

Wenn du etwas liebst, lass es frei.
Kommt es zu dir zurück, gehört es dir.
Wenn nicht, hat es dir nie gehört!

 
 
Erstellt: 04.11.2006 / 12:21
 
Re: aufgeilen?
[re: SSBBWfan]


Ich finde es schon interessant, mit welcher Hartnäckigkeit Du die sachlichen, mit Fakten untermauerten Argumente dieses Threads ignorierst und stattdessen Vergleiche heranziehst, die nicht nur hinken, sondern denen es wohl an jedweden Gliedmaßen zur Fortbewegung fehlt (ich enthalte mich jetzt weiteren Kommentaren zu diesem Wortspiel).



Du vergleichst Menschen, denen das Schicksal Körperteile genommen hat mit Dicken? Zum ersten sind ca. 30% der deutschen Bevölkerung übergewichtig - somit kann man nicht unbedingt von einer Randgruppe sprechen. Und wenn nicht gerade eine krankhafte Veranlagung vorliegt - wenn jemand, der dick ist, darunter leidet - was hält ihn von einer Diät ab?



Sicher, jetzt kommt natürlich, dass es ja um die Vorliebe geht. Groß, klein, blond, voll- oder kleinbusig - das sind alles Präferenzen, die keine Behinderung dieses Menschen darstellen.



Ästhetik? Stimmt, ich habe diesen Begriff in Verbindung mit Amelos immer wieder gefunden. Wenn ich jetzt hingehen würde und den Tsunami, der 500.000 Menschen das Leben gekostet hat, als ästhetisches Naturschauspiel bezeichnen würde - ich denke, man würde ziemlich über mich herfallen. Und dabei hinkt - wieder dieses Wort - der Vergleich sogar insofern, dass man ihn ja losgelöst von seinen Auswirkungen betrachten könnte.



Theorie und Praxis? Ich denke, die Aussagen von Betroffenen, die zitiert wurden, sollten eigentlich Praxis genug sein.



Sei's drum. Wenn es Deine Präferenz ist, und Du meinst, dass es völlig normal sei - lebe sie. Aber da Deine Zielgruppe recht klein ist, solltest Du sie vielleicht an passenderer Stelle suchen. Hier ein paar Links:



http://amputee.ultraboard.ch/



http://www.netzwerk-nrw.de/index.php



http://www.f18.parsimony.net/forum32787/



http://www.handycap-love.de/



http://www.hilfe-z-s-leben.de/9254.html



http://www.handicaplife.de/



Oder Du möchtest Dich vielleicht direkt mit einem "Objekt Deiner Begierde" in Verbindung setzen?



http://www.amelotatismus-nicoletta.de/html/hobbys. html



Ansonsten - ich mag nicht länger gegen die Wand reden...







 
Wenn Du sie nicht überzeugen kannst - verwirr sie! Think global - not local
 
 
Erstellt: 04.11.2006 / 13:56
 
Re: aufgeilen?
[re: Nightsurf]
Also wirklich.....

Vorab: Ich selbst mag solch einen Fetisch auch überhaupt nicht.



Es sei Euch allen aber noch einmal angeraten sich etwas mehr zum Thema Krankheiten im Allgemeinen und deren Deklaration zu informieren.



Nach aktuellem Stand der ICD 10 ist Amelotatismus derzeit als Störung der Sexualpräferenz eingestuft, ebenso wie Voyeurismus, Exhibitionsismus, SM etc. Nahezu jeder Fetisch wird als Störung der Sexualpräferenz gelistet. Die ICD 10 klassifiziert Krankheiten und verwandte Gesundheitsprobleme und gilt International. Ist eine Störung der Sexualpräferenz also automatisch eine Krankheit? Nein, denn im ICD 10 wird eindeutig lediglich von einer Störung gesprochen. Solange dort nichts anderes steht gilt diese Klassifizierung.

Und jezt noch was zum nachdenken:

Zur Erinnerung, Homosexualität wurde lange Zeit als Krankheit, später als Störung in der ICD deklariert. Inzwischen wird sie nicht mehr gelistet.



Wie die Gesellschaft (also wir) darüber denkt ist eine ganz andere Sache.



Haut Euch also nicht die Köpfe ein....



Euer Tigger



-



 
 
Erstellt: 04.11.2006 / 14:15
 
Re: aufgeilen?
[re: tigger75]
Köpfe einschlagen geht anders...



Wie Du ja selbst sagst: ICD-Klassifizierungen können sich ändern - allerdings in beide Richtungen...



Es gibt da ja auch noch ein anderes Posting bezüglich der medizinischen Indikation...
 
Wenn Du sie nicht überzeugen kannst - verwirr sie! Think global - not local
 
 
Erstellt: 04.11.2006 / 17:31
 
Re: aufgeilen?
[re: tigger75]
Zitat:
 
Also wirklich.....

Vorab: Ich selbst mag solch einen Fetisch auch überhaupt nicht.



Es sei Euch allen aber noch einmal angeraten sich etwas mehr zum Thema Krankheiten im Allgemeinen und deren Deklaration zu informieren.



Nach aktuellem Stand der ICD 10 ist Amelotatismus derzeit als Störung der Sexualpräferenz eingestuft, ebenso wie Voyeurismus, Exhibitionsismus, SM etc. Nahezu jeder Fetisch wird als Störung der Sexualpräferenz gelistet. Die ICD 10 klassifiziert Krankheiten und verwandte Gesundheitsprobleme und gilt International. Ist eine Störung der Sexualpräferenz also automatisch eine Krankheit? Nein, denn im ICD 10 wird eindeutig lediglich von einer Störung gesprochen. Solange dort nichts anderes steht gilt diese Klassifizierung.

Und jezt noch was zum nachdenken:

Zur Erinnerung, Homosexualität wurde lange Zeit als Krankheit, später als Störung in der ICD deklariert. Inzwischen wird sie nicht mehr gelistet.



Wie die Gesellschaft (also wir) darüber denkt ist eine ganz andere Sache.



Haut Euch also nicht die Köpfe ein....



Euer Tigger



-



 
Gebe Dir Recht: Störung ist ja nicht gleichzusetzen mit Krankheit...
 
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Wenn du etwas liebst, lass es frei.
Kommt es zu dir zurück, gehört es dir.
Wenn nicht, hat es dir nie gehört!

 
 
Erstellt: 04.11.2006 / 19:23
 
Re: aufgeilen?
[re: leonora]
Zitat:
 
Gebe Dir Recht: Störung ist ja nicht gleichzusetzen mit Krankheit...
 
Wissenschaftlern der Universität von Leicester scheint ein entscheidender Schritt zum Verständnis des Amelotatismus (sexuelle Neigung zu Menschen mit fehlenden Gliedmaßen) und seiner Erkrankungsursachen gelungen zu sein. Das britische Team um Professor Richard Trembath konnte entscheidende neue Einblicke in die spezifischen genetischen Voraussetzungen für die Krankheitsentstehung gewinnen. Amelotatismus ist neben der Paraphilie eine der häufigsten chronischen Geisteskrankheiten im europäischen Raum. Sie wird als multifaktorielle Erkrankung bezeichnet, also eine Erkrankung, die durch viele Faktoren bedingt ist. Bekannt ist, dass bei Personen mit einer genetischen Prädisposition (Neigung) für die Erkrankung, der eigentliche Ausbruch durch verschiedene äußere und innere Faktoren wie Infektionen, Schock oder Stress provoziert werden kann. Dennoch sind viele Fragen bezüglich der Krankheitsmechanismen noch immer ungeklärt. Die britischen Forscher konnten nun einen Abschnitt auf Chromosom 6 identifizieren, der für die Erkrankungsneigung von entscheidender Bedeutung zu sein scheint. So konnten sie ein Gen nachweisen, welches für die Haftung und Abschilferung von Zellen im Gehirn verantwortlich ist. Bei Amelotatisten konnten die Wissenschaftler nun gehäuft eine spezielle Variante dieses CDSN genannten Gens nachweisen, welche für die Erkrankungsanfälligkeit verantwortlich sein könnte. So scheint die Variante zu einer Häufung von CDSN-Eiweiß zu führen, welche wiederum zur Entstehung des typischen sexuellen Verlangens (Stumpforientiertheit) bei Amelotatismus beitragen könnte. Die Erkenntnisse stellten einen entscheidenden Schritt zum Verständnis der molekularen Ursachen der sexuellen Neigung zu Menschen mit fehlenden Gliedmaßen dar, so Professor Trembath in den BBC News. Sie bilden die Grundlage für eine Entwicklung neuer, effektiver Therapieansätze: Je gezielter die Erkrankung behandelt werden kann, desto wirkungsvoller die Therapie und desto eher sind Betroffene bereit, die z.T. erheblichen Nebenwirkungen der Behandlung in Kauf zu nehmen. Effektive Therapien wiederum sind für die individuelle Lebensqualität der Betroffenen von entscheidender Bedeutung.

 
Wenn Du sie nicht überzeugen kannst - verwirr sie! Think global - not local
 
 
Erstellt: 05.11.2006 / 17:19
 
Re: Amputation fetisch
[re: DAMEON]
Zitat:
 
Hi Leute,



ich habe mal einen kennengelernt Geschäftsmann gut gekleidet etc.Dann hat er mir erzählt was er mag dies waren auch Frauen mit Amputationen.



Ich meien wenn es sein Fetisch ist Ok, auch dies müssen wir Respektieren.Er mordet ja nicht!





Ich will dies nicht schön reden.
 




also mir fehlen die worte!!!! hier gibts ja jetzt eine ganze menge, was ich dazu sagen könnte, aber ich laß es mal beim wichtigsten und fange mal harmlos an:



erstens: auch wenn es heißt kleider machen leute (und heute wohl auch der beruf ein statussymbol ist) bedeutet dies noch nicht, daß ein hochbezahlter und geachteter job und ein teurer nadelstreifenanzug aus einem arschloch einen menschen macht.



zweitens: nur weil jemand nicht tötet, macht ihn das nicht harmloser, wenn er eine seele tötet und jemanden, der es schon sowieso nicht leicht hat im leben auch noch für seinen persönlichen genuß mißbraucht. wer die behinderung nur sucht, um sich aufzugeilen oder vielleicht sogar sein eigenes ego zu stärken ist zwar nicht zu bestrafen, aber moralisch sicher in der nähe eines verbrechers



drittens: schön, daß nightsurf etwas dazu gesagt hat. denn es ist anerkennenswert, wenn jemand seine zuneigung zu einem menschen nicht von absoluter körperlicher perfektion abhängig macht. wer liebt, obwohl der partner behindert ist und nicht weil er es ist, ist damit gemeint.



also diesen geschäftsmann oder besser amputationsfetischisten würde ich gerne mal unter vier augen kennenlernen . der könnte danach nur noch sand in tüten verkaufen. aber in der wüste
 
himmlich fühlt man sich erst, wenn es einem teuflich gut geht
 
 
Erstellt: 11.03.2019 / 22:35
 
Re: Amputation fetisch
[re: SSBBWfan]
Das ist keinenfalls allgemein als Fetisch zu bezeichnen.
Da es nunmal die körperliche Erscheinungsform von einbeinigen Menschen auf dieser Welt gibt, gibt es nun mal auch solche, denen dies warum auch immer besonders gefällt. Dabei bedanken sich die meisten Einbeinigen einmal mehr bei ihrem Leben, denn sie haben es der Amputation zu verdanken oder wurden so geboren. Jedenfalls sind sie alle, entweder von ihrem Beginn an, oder eben erst später, an ihren Körper gewöhnt. Wenn sie sich selber akzeptiert haben, sind sie sehr zufrieden über ihr Leben. Dabei wird Sport oder Kunst betrieben, auf den Berg gegangen oder auf den Strand. Es wird getanzt und es wird spazieren oder schwimmen gegangen, es wird Moped gefahren oder mit dem Bus. Es wird das gleiche gemacht, was andere auch machen. Dabei sind diese Menschen oftmals nicht nur psychisch besonders stark, sondern auch körperlich. Ihr Gewicht wird abwechselnd entweder von beiden Armen oder einem Bein getragen. Ein Stiegenhaus kann auch über jeweils gleich drei Stufen oder mit Hüpfern ausgesprochen rasch begangen werden. Meterbreite Gräben werden genauso überquert wie über hundert Meter weit gesprungen, und das in etwa derselben Geschwindigkeit, in der man zu einem Bus läuft. Als behindert fühlt sich so ein Mensch jedenfalls nicht.
Und ich kann ohne weiteres verstehen, warum man sich in einen solchen Menschen verliebt.
 
 
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